PETER PAN / Schulen in Bewegung 2018

Ein Theaterprojekt mit verschiedenen Bochumer Schulen

Herzlich Willkommen auf der Website zu „Schulen in Bewegung“, einem Projekt des Jungen Schauspielhauses Bochum. Ungefähr 90 Schülerinnen und Schüler aus sechs Bochumer Schulen entwickeln ein letztes Mal zusammen mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern ein Theaterstück. Das Besondere daran ist, dass alle Teilnehmenden nicht nur aus sechs unterschiedlichen Schulen kommen, sondern auch aus sechs unterschiedlichen Schulformen: Förderschule, Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Gesamtschule und Gymnasium.

In dem sechsmonatigen Probenprozess sind sie wiederum auf fünf Gruppen verteilt: Zum einen Bühnenbild, Kostüm, Video und Multimedia & PR, welche hinter der Bühne arbeiten und zum anderen die Bühnengruppe, welche alles umfasst, was auf der Bühne stattfindet, also Schauspiel, Tanz und Musik. Hier treffen die verschiedenen Jugendlichen aufeinander, sie lernen sich kennen, schlagen Brücken und schließen Freundschaften. Auf das Alter, die Herkunft oder Schulnoten kommt es hier nicht an, sondern auf die individuelle Einsatzbereitschaft für das Gemeinschaftsprojekt.

„Schulen in Bewegung" - der Name ist Programm. Sowohl die Schulen als auch die Schülerinnen und Schüler werden angeregt sich in Bewegung zu setzen: indem die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrerinnen und Lehrer an einem Projekt zusammenarbeiten.

Vorstellungstermine im Schauspielhaus Bochum
Mittwoch, 13.06.18, 19:00 Uhr – Premiere
Donnerstag, 14.06.18, 10:30 Uhr – 2. Vorstellung
Montag, 18.06.18, 19 Uhr – 3. Vorstellung
Mittwoch, 20.06.18, 19 Uhr – 4. Vorstellung
Donnerstag, 21.06.18, 10 Uhr – 5. Vorstellung
Donnerstag, 28.06.18, 18 Uhr – 6. Vorstellung (zum letzten Mal)

Karten an der Theaterkasse im Schauspielhaus,
Tel: 0234/ 33 33 55 55 
E-Mail: tickets@schauspielhausbochum.de oder im
Webshop unter www.schauspielhausbochum.de
Weitere Infos : 0234/ 33 33 54 28 /
jungesschausspielhaus@schauspielhausbochum.de
www.sib-bochum.de

PETER PAN

Jeder kennt die Geschichte von Peter Pan aus Nimmerland. Aber wie wurde aus ''Peter'' eigentlich ''Peter Pan''? Sein Weg führt ihn durch viele Abenteuer. Sie handeln von Liebe und Hass, Feind- und Freundschaft, Furcht, Mut und dem Traum frei zu sein.

Künstlerische Leitung: Martina van Boxen
Leitung Stage: Martina van Boxen, Arthur Schopa, Jens Niemeier
Leitung Musik: Manuel Loos, Maria Trautmann
Leitung Bühne: Angela Weyer
Leitung Kostüme: Mara Zechendorff
Leitung Video: Michael Habelitz
Leitung Multimedia & PR: Christopher Deutsch, Anna Schopa
Dramaturgie: Eva Bormann, Miriam Wendschoff

Mitwirkende Schulen: Nelson-Mandela-Schule, Hildegardis-Schule, Matthias-Claudius-Schule, Liselotte Rauner-Schule, Sekundarschule Bochum Südwest, Hans-Böckler-Schule und Cruismannschule

"WENN IHR EIN ABENTEUER ERLEBEN WOLLT, DANN FOLGT MIR"

Peter

JUNGES SCHAUSPIELHAUS BOCHUM

Professionelle Inszenierungen und Projekte für Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Stücke die sinnlich, direkt und nah dran am Leben sind. Die zum Schmunzeln verführen, zum Nachdenken anregen und Lust auf mehr Theater machen möchten.

In unseren Produktionen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, hilft unser Team – bestehend aus Theaterpädagogen, Choreografen und Regisseuren – sich auszuprobieren, künstlerisch auszudrücken und öffnet auf kreative Weise die Tür für mehr Kommunikation, Respekt und natürlich den Spaß miteinander.

Egal aus welcher Bevölkerungsschicht, Religionszugehörigkeit oder Schulform, jeder ist eingeladen an einem unserer Projekte oder Workshops teilzunehmen. Ob Schauspiel, Tanz, Regie oder szenisches Schreiben, mit unserem breit angelegten Angebot laden wir Menschen aller Altersstufen ein, aktiv zu werden.

WAS IST SIB?

Wenn rund 60 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Bochumer Schulen aufeinander treffen und gemeinsam innerhalb eines halben Jahres ein Stück auf die Beine stellen, wenn 13 freie und engagierte Künstler anleiten und Hilfestellung geben und sechs verschiedene Schulformen zusammen kommen, dann nennet sich das Projekt „SiB – Schulen in Bewegung“.
Die Schülerinnen und Schüler sind auf fünf Gruppen verteilt: Die Stagegruppe ist, wie es der Name schon verrät auf der Bühne und die Bühnenbildgruppe, die Kostümgruppe, die Videogruppe und die Multimedia PR- Gruppe arbeiten hinter der Bühne.
Jede Gruppe wird von Künstlern und Mitarbeitern des Hauses betreut. Auch ein bis zwei Lehrer pro Schule und Gruppe sind beteiligt. Fünf Monate wird geprobt, anfänglich einmal pro Woche, dann zunehmend mehr: Insgesamt arbeiten an Schulen in Bewegung fast 100 Menschen ungefähr 160 Stunden (davon über 30 Stunden auf der Bühne der Kammerspiele)
Doch viel entscheidender ist, was in dieser Zeit mit den Teilnehmern passiert. Das beginnt schon am Anfang bei der Zusammensetzung der Gruppen. Es kommt nicht auf Alter, Herkunft oder Schulnoten an, sondern nur auf Talent und Einsatzbereitschaft. So entstehen in jeder Hinsicht bunt durchmischte Gruppen, in denen Gymnasiasten, Förderschüler und alle anderen gemeinsam proben und arbeiten. Vorurteile werden hinterfragt und verschwinden während der Probezeit; man schließt Freundschaften, die auch über das Projekt hinaus Bestand haben, mit Menschen, denen man sonst wohl nicht einmal begegnet wäre. So setzt SIB etwas in Bewegung - auch noch lange nach der Probezeit und den Vorstellungen.
Die Teilnehmer lernen ihre eigene Kreativität kennen und entdecken in sich selbst- und anderen - ungeahnte Talente und Interessen. Es wird zusammen hart gearbeitet, riskiert, ausprobiert und manchmal auch viel gelacht. Die Teilnehmer finden neues Selbstvertrauen: kulturelle Bildung im besten Sinne. Diese einzigartige Erfahrungen führt zu einem ganz besonderen Ziel: zu einem gemeinsamen Stück, das vor 400 Zuschauern aufgeführt wird, auf der Bühne, auf der sonst das Ensemble des Schauspielhauses arbeitet. Hier muss zur Premiere alles stimmen, jeder Handgriff und jede Bewegung sitzen – Teamwork ist notwendig! Nur dann kann am Ende etwas entstehen was größer ist als die Summe seiner Einzelteile. Schließlich sitzen im Publikum auch die eigenen Eltern und Verwandten, Freund und Mitschüler.
Und das ist dann Theater pur: Im Zuschauerraum geht das Licht aus, auf der Bühne wird es hell und es kann losgehen! Seit vielen Jahren beweist das Großprojekt, dass jeder kann, der auch will. Es mag sicher nicht einfach sein, ein komplettes Stück auf die Bühne zu stellen, aber gemeinsam ist es zu schaffen. So folgt in diesem Jahr mit ,,Der Herr der Fliegen“ein neues Kapitel in der immer wieder spannenden Geschichte von ,,Schulen in Bewegung“.